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	<title>uniwave &#187; Press</title>
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	<description>&#124; my world &#124; my life &#124; my blog</description>
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		<title>Post von flickr</title>
		<link>http://www.uniwave.de/log/2007/07/09/post-von-flickr/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jul 2007 19:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photography]]></category>
		<category><![CDATA[flickr]]></category>
		<category><![CDATA[germany]]></category>
		<category><![CDATA[Press]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ging die Medien rauf und runter, die deutschen flickr-Nutzer wurden vergrault, indem man ihnen vorschrieb, was sie sehen dürfen und was nicht. Der Protest der Community ließ nicht lange auf sich warten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ging die Medien <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,489837,00.html">rauf</a> und <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,489273,00.html">runter</a>, die deutschen flickr-Nutzer wurden vergrault, indem man ihnen vorschrieb, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,488542,00.html">was sie sehen dürfen und was nicht.</a><br />
Der Protest der Community ließ nicht lange auf sich warten. Mehrere Tage lang wurden Bilder mit Hinweis auf die Zensur durch flickr auf die <a href="http://www.flickr.com">Startseite</a> der Yahoo-Tochter <em>gepusht</em>. <a href="http://www.flickr.com/explore/">Explore</a> nennt man so etwas bei flickr. Und zu entdecken gab es einiges. Viele Nutzer beschwerten sich über kurzfristig geänderte Nutzungsbedingungen, mit denen sie sich vorher nicht einverstanden hatten erklären müssen. <a href="http://www.flickr.com/help/forum/en-us/42597/">Zensur</a> sagten die einen, Missverständnis bzw. <a href="http://flickr.com/help/forum/en-us/43626/">deutsches Recht</a> nannten es die anderen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Auch ich habe mich über das flickr-Verhalten sehr gewundert. Schließlich spiegelt flickr für mich das Funktionieren des Web 2.0 in seiner Reinform wieder. Mit dem Eingreifen in meine Rechte sah ich mich jedoch mit der Überlegung konfrontiert, flickr den Rücken zuzukehren. Ein weiterer Grund war, dass viele liebgewonnene Freunde ihre Accounts bei flickr bereits gekündigt hatten, und zu <a href="http://www.ipernity.com">ipernity</a> gewechselt waren.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Einziges Problem: kurz vor Zensurbeginn hatte ich &#8211; auch Dank günstigem Dollar/EUR-Kurs &#8211; meine flickr-pro-Mitgliedschaft um zwei weitere Jahre verlängert. Nachdem ich vor fast einem Monat keine Antwort auf eine Anfrage diesbezüglich von flickr erhalten hatte, bekam ich heute Post:</p>
<blockquote><p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Guten Tag, Jörgen Camrath!<br />
Mit dieser E-Mail wird bestätigt, dass Heather Champ Ihnen $XX USD mit PayPal gesendet hat.<br />
Wenn Sie diesen Zahlungsvorgang abschließen möchten, müssen Sie ihn innerhalb von 30 Tagen akzeptieren oder ablehnen, indem Sie hier klicken.<br />
Wenn Sie die Zahlung innerhalb von 30 Tagen weder akzeptieren noch ablehnen, wird sie storniert und das Geld wird auf das Konto von Heather Champ zurück überwiesen.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Community-Chef Heather Champ hatte sich persönlich bei mir gemeldet und mir mein Geld zurück überwiesen. Na also, es geht doch!<br />
Einziges Problem: keine drei Minuten später war meine Mitgliedschaft bei flickr auch schon auf non-pro heruntergesetzt und ich habe keinen Zugriff mehr auf meine alten Fotos&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Flickr = Censr</title>
		<link>http://www.uniwave.de/log/2007/06/14/flickr-censr/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jun 2007 14:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photography]]></category>
		<category><![CDATA[America]]></category>
		<category><![CDATA[censorship]]></category>
		<category><![CDATA[flickr]]></category>
		<category><![CDATA[germany]]></category>
		<category><![CDATA[Press]]></category>

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		<description><![CDATA[Flickr has been quite busy censoring german and other pictures. Find out more about it.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Flickr has been quite busy censoring german and other pictures. Find out more about it</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eljoergen/544706760/">here</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,488542,00.html">here</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/help/forum/en-us/42597/">here</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/groups/404938@N23/discuss/72157600347681500/">and here&#8230;</a></p>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1018/544706760_1fb8f93cf7.jpg" rel="lightbox"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1018/544706760_1fb8f93cf7_s.jpg" width="75" height="75" alt="flickr" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>ARD &#8220;studiert&#8221; Podcasts</title>
		<link>http://www.uniwave.de/log/2007/01/25/ard-studiert-podcasts/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jan 2007 15:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[germany]]></category>
		<category><![CDATA[iPod]]></category>
		<category><![CDATA[Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Press]]></category>

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		<description><![CDATA[Podcasts sind eine sinnvolle Ergänzung der traditionellen Radioprogramme. Das ist das Ergebnis der ersten ARD-Podcast-Studie. Im Zeitraum Juli bis September 2006 wurden insgesamt  10.156 Nutzer von Podcastseiten auf den Internetseiten der einzelnen ARD-Landesrundfunkanstalten und von ard.de befragt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Podcasts sind eine sinnvolle Ergänzung der traditionellen Radioprogramme. Das ist das Ergebnis der ersten ARD-Podcast-Studie. Im Zeitraum Juli bis September 2006 wurden insgesamt  10.156 Nutzer von Podcastseiten auf den Internetseiten der einzelnen ARD-Landesrundfunkanstalten und von ard.de befragt. Die Antworten belegen, dass es keine konkurrierende Beziehung zwischen Podcasts und Radioprogrammen gibt. Im Gegenteil: Die Hörfunkprogramme, und hier vor allem die Informations- und Kulturangebote der ARD, bieten Orientierung bei der Auswahl eines Podcasts. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmter Podcast abgerufen wird, ist umso höher, je profilierter das Angebot in dem Radioprogramm ist. Die Podcast-Studie bestätigt damit die Erfahrungen der Hörfunkdirektorinnen und -direktoren in der ARD-Hörfunkkommission (HK) mit der wachsenden Verbreitung und positiven Wahrnehmung der Podcast-Angebote. Der Kommissionsvorsitzende, SR-Hörfunkdirektor Frank Johannsen: &#8220;Podcasting ist eine Chance, mit den hochwertigen Sendungen und Beiträgen der vielfältigen ARD-Radioangebote, also mit unseren Marken, noch mehr Hörer zu erreichen und für uns zu gewinnen. Gleichzeitig sind unsere Podcasts die beste Werbung für die klassischen linear verbreiteten Radioprogramme.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Besonders deutlich profitieren die Informations- und Kulturprogramme der ARD von der Möglichkeit, Sendungen oder Einzelbeiträge im Podcast zum Abruf bereitzustellen. Die Abrufer dieser Podcasts sind im Allgemeinen jünger als das entsprechende Radiopublikum. Auch sind es insbesondere jüngere Podcast-Nutzer, die über den Podcast erstmals mit einem Informations- und Kulturprogramm in Berührung kommen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">
Besonders bei den jüngeren Programmteilnehmern ist der Trend zur zeit- und ortsunabhängigen Nutzung der Angebote deutlich. Über grundlegende Erkenntnisse im Blick auf Podcast-Nutzer verfügt die ARD bereits durch die ARD-/ZDF-Online-Studie 2006. Demnach rufen bereits 4% der Deutschen Podcasts ab. Der &#8220;typische&#8221; Podcast-Nutzer ist männlich (63%), unter 40 Jahre alt (80%) und formal höher gebildet (75%). Die neue Podcast-Studie der ARD zeigt nun, dass die Podcast-Nutzer meist auch Intensiv-Nutzer sind. Rund 80% rufen (und hören) das Angebot regelmäßig ab, ein Viertel sogar täglich. Im Schnitt nutzt jeder &#8220;Podcaster&#8221; 8,1 verschiedene Angebote. Diese werden zum überwiegenden Teil auch gehört (und nicht nur &#8220;gesammelt&#8221;). Entscheidend für die Auswahl der Podcasts ist ihr Inhalt. Thema, Aktualität und Unterhaltungswert sind zentrale Kriterien bei der Auswahl. Formale Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit und regelmäßiger Erscheinungstermin sind eher nachrangig. Eine weitere, repräsentative Studie ist derzeit in Arbeit. (Quelle: ARD-Pressestelle)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Das Leben des Borat&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Dec 2006 15:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[America]]></category>
		<category><![CDATA[Borat]]></category>
		<category><![CDATA[Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Press]]></category>

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		<description><![CDATA[Kritisiere Amerika, und die Welt liebt dich. Was Michael Moore mit seinen Dokumentarfilmen erfolgreich vormachte, hat mit Sacha Baron Cohens Film „Borat: Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan“ einen neuen Höhepunkt erreicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Kritisiere Amerika, und die Welt liebt dich. Was Michael Moore mit seinen Dokumentarfilmen erfolgreich vormachte, hat mit Sacha Baron Cohens Film „Borat: Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan“ einen neuen Höhepunkt erreicht.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Cohan, der sich im englischsprachigen Raum auch als Ali G großer Beliebtheit erfreut, spielt Borat Sagdiyev. Ein kasachischer Journalist, der im Auftrag seiner Regierung nach Amerika geschickt wird. Dort soll er einen Film über das „greates country in the world“, die „US and A“ drehen. Denn Kasachstan hat Probleme: „economic, social and jew“ &#8211; zu deutsch: &#8220;Wirtschaft, Gesellschaft und Juden.&#8221; Die Juden sind es denn auch, die im Film als Ursache allen Übels dargestellt werden. Ironisiert in Form von übergroßen Pappfiguren, werden sie durch kasachische Straßen getrieben oder als Schuldige für die 9/11-Flugzeugentführungen ausgemacht. Ob Cohan das darf ist Ermessens- und Geschmacksfrage. Als Jude steht es ihm frei, über sich selbst und seine Religion Witze zu machen. Was beim „Leben des Brian“ mit den Christen gut funktioniert, sollte hier jedoch anders bewertet werden. Wer Judenverfolgung und Terrorismus ironisiert, muss sich über die Tragweite seines Handelns im Klaren sein. Wenn das Publikum lacht, weil der Waffenverkäufer eine Neun-Millimeter-Pistole als beste Möglichkeit einen Juden umzubringen empfiehlt, dann stellt sich die Frage nach dem Warum. Warum lachen die Menschen? Weil Borat einen Juden umbringen möchte? Weil es tatsächlich einen Verkäufer gibt, der auf diese Frage eingeht? Oder lachen sie, weil Cohan die Rolle des Borats als redegewandter, tollpatschiger, kasachischer Mr.-Bean-Verschnitt ausgelegt hat?
</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%" class="MsoNormal">Der Humor der Borat-Macher ist universell. Mal oberflächlich und obszön, mal vielschichtig, facettenreich und tiefgründig.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%" class="MsoNormal">Cohan dringt in seinen Gesprächen mit Südstaaten-Aristokraten, Waffenverkäufern und Verbindungsstudenten in kulturelle und gesellschaftliche Tiefen vor. Es ist erschreckend, dass es keiner psychologischen und rhetorischen Spielchen bedarf, um dem Rodeo-Veranstalter Hasstiraden gegen Schwule und dem Autoverkäufer die Versicherung, dass der &#8220;Hummer&#8221; bei einem „Unfall“ mit einer Gruppe &#8220;Gypsies&#8221; unbeschädigt bliebe, zu entlocken. Genau in diesen Momenten hat der Film seine Höhepunkte. Es ist nicht Borat, der mit seiner ewig nervenden Art und seinen teilweise sehr drastischen und geschmacklosen Witzen dem Film seine Komik verleiht. Viel wichtiger sind die Kommentare der beteiligten Protagonisten. Da der Zuschauer nie weiß, ob die Szenen gestellt oder tatsächlich so geschehen sind, muss er unweigerlich vieles für amerikanische Realität halten. Beginnt er die Handlung jedoch zu hinterfragen, verliert der Film seinen Charme und seine Aussage. Das Amerikaner dumm sind, ist nichts Neues. Gesellschaftskritische Filme, Dokumentationen und Fernsehserien verkünden dies immer wieder Allen, die es noch nicht wissen. Borat wirft daher nicht den ersten Stein, und wahrscheinlich auch lange nicht den letzten.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%" class="MsoNormal">Die 84-Minuten-Produktion aus dem Hause 20th Century Fox ist gleich zweierlei entlarvend. Einerseits bedient Cohan alle gängigen Vorurteile gegenüber Amerikanern. Er deckt jedoch gleichzeitig die fast schon arrogante Überheblichkeit der Menschen in allen anderen Ländern auf, in dem er sie darüber lachen lässt. Wer sich dessen bewusst ist, dem kann dieser Film Spaß machen. Homo-pornographische Elemente werden dem einen oder anderen vielleicht zu weit gehen. Ein Schmunzeln hier und da dürfte aber auch dem unglücklichsten Kritiker über das Gesicht huschen.</p>
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