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	<title>uniwave &#187; kritik</title>
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		<title>Schöne Kritik</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 11:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[batman]]></category>
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		<description><![CDATA[...über den neuen Batman-Film gerade auf Spiegel Online gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;über den neuen <a href="http://thedarkknight.warnerbros.com/">Batman-Film</a> gerade auf <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,567192,00.html">Spiegel Online</a> gefunden.</p>
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		<title>Der Presseclub &#8211; Oase der Inhalte</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Nov 2006 15:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[presseclub]]></category>

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		<description><![CDATA[Er wirkt wie ein Relikt aus den Anfängen des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens: der Presseclub des Westdeutschen Rundfunks. Immer sonntags diskutieren Vertreter des journalistischen Berufsstandes öffentlichkeitswirksame Themen zu Politik, Kultur und Geschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Er wirkt wie ein Relikt aus den Anfängen des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens: der Presseclub des Westdeutschen Rundfunks. Immer sonntags diskutieren Vertreter des journalistischen Berufsstandes öffentlichkeitswirksame Themen zu Politik, Kultur und Geschichte. Knapp 45 Minuten lang werden aus Redakteuren und Reportern einfache Menschen in schicken Anzügen und mit noch schickeren Krawatten, die sich Problemen des einfachen Bürgers widmen und diese später auch mit ihm besprechen (Presseclub Nachgefragt).</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">
Zum Thema „Was kann Schwarz-Rot noch reißen? Ein Jahr große Koalition“ hatte Diskussionsführer Peter Voß an diesem Sonntag fünf mehr oder weniger gesprächige Gäste eingeladen. Aus ganz Deutschland waren die Pressevertreter angereist, um die derzeitige Lage im politischen Deutschland zu analysieren.
</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Rudolf Hickel, Professor für Arbeit und Wirtschaft an der Universität Bremen, legte gleich zu Beginn ein ordentliches Tempo vor. Zur Wirtschaftspolitik des vergangenen Jahres äußerte er sich positiv, schließlich „wurde doch nicht viel getan.“ Mit den Steuererhöhungen im nächsten Jahr werde der Aufschwung der Konjunktur jedoch wieder abgebremst werden.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">In dieselbe Kerbe schlug auch Henning Krumrey vom Nachrichtenmagazin Focus. Viele Veränderungen seien doch noch der Agenda Schröders zuzuschreiben und vermisst habe er ein wenig Konsequenz im Auftreten der jetzigen Regierung. Lobende Worte fand er für Münteferings Durchsetzungsvermögen in Bezug auf die Lebensarbeitszeiterhöhung.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Die Rente mit 67 Jahren war daher eines der zentralen Themen dieser Gesprächsrunde und gerade Hickel und Krumrey hatten sichtlichen Spaß am gegenseitigen Belehren. Begriffe wie Rentenkürzungspolitik, Rentenformelfehlabdrücke oder die Legendenbildung von Hartz 4 prasselten auf die Zuschauer ein und bald wurde deutlich, wer die eigentlichen Hauptprotagonisten an diesem Mittag waren.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Die einzige Frau in der Runde, Susann Michalk von der Lausitzer Rundschau, hatte ihren großen Auftritt beim Thema Arbeitslosigkeit. Zwar hätten sich die Zahlen im letzten Jahr verbessert, doch gäbe es immer noch ein Ost-West-Gefälle. Hartz 4 hätte für eine größere Kluft zwischen Arm und Reich gesorgt und der technische Fortschritt würde den Arbeitsmarkt in Zukunft noch weiter belasten.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Als schließlich die Probleme innerhalb der Parteien angesprochen wurden, war die Sendung schon fast zu Ende.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Matthias Gierth vom Rheinischen Merkur sah die innerliche Gespaltenheit als Ursache für die momentanen Umfragenwerte der beiden Volksparteien SPD und CDU. Weiter kritisierte er die Unehrlichkeit zwischen Basis und Spitze aber auch zwischen Spitzenpolitikern untereinander.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Anhand der derzeitigen Rüttgers-Debatte verdeutlichte Jens Schneider von der Süddeutschen Zeitung wie profillos sowohl CDU, als auch SPD momentan wären. Eine Kanzlerin Angela Merkel, der Frieden innerhalb der Partei und auch innerhalb der Koalition am wichtigsten seien, könne auf Dauer nicht regierungsfähig sein. Mit dem Vorstoß ihres nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten wurde Merkel in grundsätzlich SPD-beherrschte Gewässer geworfen. Diese sei momentan jedoch nicht in der Lage, Kapital daraus zu schlagen. Noch immer nicht aus der postschröderischen Lethargie erwacht, müsse man laut Hickel dringend wieder zu den eigenen Ursprüngen zurückkehren.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Eine interessante und gefällige Diskussion endet schließlich ohne Fazit, aber mit einer weiteren Frage. Voß richtet sie an die Zuschauer und Anwesenden: „Es wurde wenig über Kurt Beck gesprochen. Spricht dies für seine Stärke?“</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Die Stärke des Presseclubs liegt vordergründig in seiner Instanz. Seit vielen Jahren schon kann sich die Sendung über Zuschauerinteresse nicht beschweren. Neben der Tagesschau ist er das älteste Markenzeichen der ARD und dies merkt man ihm auch an. Ein graues Studio, der vollständige Verzicht auf Bilder, Dekorationen oder Lichteffekte. Bloß ein Moderator und seine Gäste. In der heutigen Reizüberfluteten Gesellschaft vermag ein Format wie der Presseclub vielleicht gerade deshalb zu überleben. Ein Refugium für all jene Menschen, denen Inhalte noch wichtiger sind, als bloße Effekthascherei. Fast möchte man es ihm wünschen.</p>
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		<title>Gewollt, doch nicht gekonnt &#8211; das Göttinger Tageblatt</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Nov 2006 16:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[göttinger tageblatt]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Langweilig, wie die Ausgabe des <em>Göttinger Tageblatts</em> vom 9. November, ist auch die Rezension derselben. Weiterlesen tut auch hier nicht weh - ist aber ebenso wenig nötig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Langweilig, wie die Ausgabe des <em>Göttinger Tageblatts</em> vom 9. November, ist auch die Rezension derselben. Weiterlesen tut auch hier nicht weh &#8211; ist aber ebenso wenig nötig.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Der Zeitungsmantel beinhaltet hauptsächlich überregionale Inhalte, die von der <em>Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ)</em> zugeliefert werden. Nach Relevanz und Aufkommen kann die Göttinger Redaktion jedoch eigenständig Beiträge auslassen und durch eigene Inhalte ersetzen. Ein Beispiel hierfür ist der Aufmacher auf Seite 1 über Zwischenfälle beim Ausbau der Bundesstraße 27 in Friedland. Auch diverse Teaser auf der Titelseite verweisen auf regionale Nachrichten in den weiteren Büchern. Die Chancen im ersten Buch etwas falsch zu machen stehen also eher schlecht. So reihen sich doch hauptsächlich Mitteilungen von Presseagenturen aneinander und nur der Aufmacher lässt erahnen, was später noch folgen wird. Interessant wird es daher erst ab Seite 9, mit dem Beginn des Regionalteiles.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Dieser beginnt mit einer Aufreihung von Pressemitteilungen. Alleine vier Meldungen der Polizei über Diebstahl, Trunkenheit am Lenker und Steinwürfe werden „abgearbeitet“. Ein etwas ausführlicherer Beitrag über die Abschiebepolitik in Göttingen zeigt, dass die Redakteure zu mehr fähig sind. Es folgen die Korrektur begangener Fehler in einer älteren Ausgabe und ein halbseitiger Hinweis auf die Veranstaltung des Rollkunstlauf-Clubs Göttingen. Dieser wird am Adventswochenende das Weihnachtsmusical „Peter Pan“ präsentieren. Nein, aufführen. Präsentieren wird das <em>Göttinger Tageblatt</em>. Werbung in eigener Sache, die niemandem wirklich weh tut.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Eine fünfspaltige Reportage nimmt den Großteil der Seite 12 ein. Hier berichtet Katharina Klocke ausführlich über eine Wanderausstellung zum Thema „Ja, ich will! Heiraten &#8211; gestern und heute“. Neben fünf sehr großen begleitenden Bildern bleibt neben dem Impressum kaum noch Platz für weiteren Text.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Nach der (Kommunal-)Wahl ist vor der Wahl. So könnte der Titel der Seite 13 lauten. Räte konstituieren sich, Bürgermeister werden gewählt &#8211; wie gut, dass Werbung von <em>C&#038;A</em> nicht Platz für mehr lässt. Es folgen weitere Meldungen aus der Region und die Weiterführung der Titelstory. Mit Nachrichten aus Niedersachsen geht Buch 2 zu Ende.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Was<em> FAZ</em>, <em>SZ</em> und all die anderen Zeitungen als Feuilleton bezeichnen, heißt beim <em>Göttinger Tageblatt</em> Magazin. Hier werden Kinofilme besprochen, auf Ausstellungen, Lesungen und Konzerte hingewiesen und das aktuelle Fernsehprogramm vorgestellt. Eine ganze Seite wird Leserbriefen gewidmet. Kommt so etwas in vielen Zeitungen oft zu kurz, kann darüber gestritten werden, ob eine komplette Seite hier nötig ist. Zumal im Internet auf Blogs, in Foren und in Newsgroups mittlerweile diverse Möglichkeiten bestehen, die eigene Meinung loszuwerden.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Zwei Seiten über Hochschule und Wissenschaft verdeutlichen, wie wichtig in einer Universitätsstadt wie Göttingen Studierende und Professoren als Zielgruppe sind. Kritische Worte sucht man daher auch vergebens. Vielmehr stehen Vortragsbesprechungen, Forschungsergebnisse und Veranstaltungstipps im Zentrum der Berichterstattung. Die Symbiose aus Hochschule und Monopolzeitung funktioniert in Göttingen perfekt.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Buch 4 beherbergt neben dem regionalen noch den überregionalen Sport. Familienanzeigen, Bekanntmachungen und zum dritten Mal das Kinoprogramm beenden schließlich diese Donnerstagsausgabe.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Otto, der Normalverbraucher kann mit diesem Exemplar wohl leben. Bei allen anderen steigt der Verdruss vermutlich proportional mit dem Voranschreiten durch die Bücher. Schade, wirklich schade.</p>
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