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	<title>uniwave &#187; germany</title>
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	<description>&#124; my world &#124; my life &#124; my blog</description>
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		<title>Halle Göttingen ist die regnerischste Stadt Europas</title>
		<link>http://www.uniwave.de/log/2008/09/23/halle-gottingen-ist-die-regnerischste-stadt-europas/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 18:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impossible]]></category>
		<category><![CDATA[germany]]></category>
		<category><![CDATA[goettingen]]></category>
		<category><![CDATA[regen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Quelle: Spiegel Online
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://media.tumblr.com/M3DBOwuxLe8ejhrlUWLmhcELo1_500.png" alt="Regen" /></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,580028,00.html">Spiegel Online</a></p>
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		<title>Neue Apple-Preisliste</title>
		<link>http://www.uniwave.de/log/2007/08/17/neue-apple-preisliste/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Aug 2007 14:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[germany]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[iPod]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe die Preise und Konfigurationen meiner alten Preisliste aktualisiert und zusätzlich noch Amazon in die Liste mit aufgenommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify; line-height: 150%">[UPDATE]: <a href="http://www.uniwave.de/log/2008/09/17/neue-apple-preisliste-2/">An updated list is available. / Eine aktuelle Liste ist hier verf?ºgbar.</a> </p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Ich habe die Preise und Konfigurationen meiner <a href="http://www.uniwave.de/log/2006/05/22/apple-preisvergleich/">alten Preisliste</a> aktualisiert und zusätzlich noch Amazon in die Liste mit aufgenommen.
</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Erstaunlich ist, dass es bei den iPods von Apple keine Nachlässe mehr gibt, <a href="http://www.amazon.de">Amazon</a> hier jedoch ungeschlagen ist. Kommt man zu den (mobilen) Rechnern, bleibt ein Einkauf über <a href="http://www.apple.com/de/aoc/">Apple on Campus</a> am günstigsten.
</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Insgesamt kann bemerkt werden, dass die Preise im Vergleich zum Mai 2006 grundsätzlich reduziert worden sind und gleichzeitig die Leistung verbessert wurde.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.uniwave.de/images/blog/normal/normal.png" rel="lightbox[91]"><img src="http://www.uniwave.de/images/blog/small/plsmall" /></a></p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Die gesamte Preisliste kann als <a href="http://www.uniwave.de/images/blog/preisliste082007.pdf">PDF hier</a> abgerufen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Post von flickr</title>
		<link>http://www.uniwave.de/log/2007/07/09/post-von-flickr/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jul 2007 19:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photography]]></category>
		<category><![CDATA[flickr]]></category>
		<category><![CDATA[germany]]></category>
		<category><![CDATA[Press]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ging die Medien rauf und runter, die deutschen flickr-Nutzer wurden vergrault, indem man ihnen vorschrieb, was sie sehen dürfen und was nicht. Der Protest der Community ließ nicht lange auf sich warten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ging die Medien <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,489837,00.html">rauf</a> und <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,489273,00.html">runter</a>, die deutschen flickr-Nutzer wurden vergrault, indem man ihnen vorschrieb, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,488542,00.html">was sie sehen dürfen und was nicht.</a><br />
Der Protest der Community ließ nicht lange auf sich warten. Mehrere Tage lang wurden Bilder mit Hinweis auf die Zensur durch flickr auf die <a href="http://www.flickr.com">Startseite</a> der Yahoo-Tochter <em>gepusht</em>. <a href="http://www.flickr.com/explore/">Explore</a> nennt man so etwas bei flickr. Und zu entdecken gab es einiges. Viele Nutzer beschwerten sich über kurzfristig geänderte Nutzungsbedingungen, mit denen sie sich vorher nicht einverstanden hatten erklären müssen. <a href="http://www.flickr.com/help/forum/en-us/42597/">Zensur</a> sagten die einen, Missverständnis bzw. <a href="http://flickr.com/help/forum/en-us/43626/">deutsches Recht</a> nannten es die anderen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Auch ich habe mich über das flickr-Verhalten sehr gewundert. Schließlich spiegelt flickr für mich das Funktionieren des Web 2.0 in seiner Reinform wieder. Mit dem Eingreifen in meine Rechte sah ich mich jedoch mit der Überlegung konfrontiert, flickr den Rücken zuzukehren. Ein weiterer Grund war, dass viele liebgewonnene Freunde ihre Accounts bei flickr bereits gekündigt hatten, und zu <a href="http://www.ipernity.com">ipernity</a> gewechselt waren.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Einziges Problem: kurz vor Zensurbeginn hatte ich &#8211; auch Dank günstigem Dollar/EUR-Kurs &#8211; meine flickr-pro-Mitgliedschaft um zwei weitere Jahre verlängert. Nachdem ich vor fast einem Monat keine Antwort auf eine Anfrage diesbezüglich von flickr erhalten hatte, bekam ich heute Post:</p>
<blockquote><p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Guten Tag, Jörgen Camrath!<br />
Mit dieser E-Mail wird bestätigt, dass Heather Champ Ihnen $XX USD mit PayPal gesendet hat.<br />
Wenn Sie diesen Zahlungsvorgang abschließen möchten, müssen Sie ihn innerhalb von 30 Tagen akzeptieren oder ablehnen, indem Sie hier klicken.<br />
Wenn Sie die Zahlung innerhalb von 30 Tagen weder akzeptieren noch ablehnen, wird sie storniert und das Geld wird auf das Konto von Heather Champ zurück überwiesen.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Community-Chef Heather Champ hatte sich persönlich bei mir gemeldet und mir mein Geld zurück überwiesen. Na also, es geht doch!<br />
Einziges Problem: keine drei Minuten später war meine Mitgliedschaft bei flickr auch schon auf non-pro heruntergesetzt und ich habe keinen Zugriff mehr auf meine alten Fotos&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Flickr = Censr</title>
		<link>http://www.uniwave.de/log/2007/06/14/flickr-censr/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jun 2007 14:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photography]]></category>
		<category><![CDATA[America]]></category>
		<category><![CDATA[censorship]]></category>
		<category><![CDATA[flickr]]></category>
		<category><![CDATA[germany]]></category>
		<category><![CDATA[Press]]></category>

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		<description><![CDATA[Flickr has been quite busy censoring german and other pictures. Find out more about it.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Flickr has been quite busy censoring german and other pictures. Find out more about it</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eljoergen/544706760/">here</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,488542,00.html">here</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/help/forum/en-us/42597/">here</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/groups/404938@N23/discuss/72157600347681500/">and here&#8230;</a></p>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1018/544706760_1fb8f93cf7.jpg" rel="lightbox"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1018/544706760_1fb8f93cf7_s.jpg" width="75" height="75" alt="flickr" /></a></p>
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		<title>WUMS &#8211; Werbung UMSonst</title>
		<link>http://www.uniwave.de/log/2007/04/20/wums-werbung-umsonst/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 22:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[tv]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[McDonalds]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Sieben]]></category>
		<category><![CDATA[The Simpsons]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick lustig und harmlos erscheinen Aktionen à la "Sturm auf McDonalds", wie sie neuerdings in verschiedenen Großstädten abgehalten werden. Über das Internet und Mundpropaganda verabreden sich bis zu 500 Menschen meist jüngeren Alters zur "größten Massenbestellung bei McDonalds".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Auf den ersten Blick lustig und harmlos erscheinen Aktionen à la <a href="http://www.mcdonaldssturm.de/">&#8220;Sturm auf McDonalds&#8221;</a>, wie sie neuerdings in verschiedenen Großstädten abgehalten werden. </p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Über das Internet und Mundpropaganda verabreden sich bis zu 500 Menschen meist jüngeren Alters zur &#8220;größten Massenbestellung bei McDonalds&#8221;. Was vor dem Hintergrund begann die Leistungsfähigkeit der <a href="http://www.mcdonalds.de">McDonalds</a>-Mitarbeiter und vor allem die Größe ihres Lagers auszutesten, entwickelte sich bald zu einem Wettstreit zahlreicher deutscher (Groß)Städte. Am 31. März fand in Berlin der letzte zweifelhafte Rekordversuch statt. Nachdem Ibbenbüren die Latte mit 2.572 Burgern relativ hochgelegt hatte, gingen in der Filiale am Berliner Hauptbahnhof letztendlich 2.581 Fleischbrötchen über die Theke. Zulässig waren nur die sog. 1-Eur-Hamburger, bestehend aus Chicken-, Cheese- und einfachem Hamburger. Insgesamt knapp 2 Stunden benötigten die Angestellten, um den hungrigen Mob zu befriedigen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Heute Abend hat <a href="http://www.prosieben.de">ProSieben</a> in seiner Pseudo-Wissenschaftssendung Galileo über das <a href="http://www.prosieben.de/wissen/galileo/themen/aktuell/">Spektakel berichtet.</a> Hätte ich es sonst bemerkt? Wahrscheinlich nicht. Warum ich sowas überhaupt sehe? Geschicktes Placement direkt nach den Simpsons. Vom Donut-King zum Burger-King. Was in Amerika funktioniert, scheint auch hier manchmal erfolgreich zu sein.<br />
So spontan, wie ProSieben und die Organisatoren &#8211; drei pickelige Bleichgesichter in schwarzen T-Shirts mit &#8220;Sturm auf McDonalds&#8221;-Aufdrucken versehen &#8211; uns vermitteln wollten, kann die ganze Aktion jedoch nicht gewesen sein. So waren die Kameras bereits vor der Entscheidung, welche Filiale &#8220;angegriffen&#8221; werden soll, vor Ort und auch bei der Organisation des Events ließ man sich gerne über die Schulter filmen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Kein Wunder also, dass McDonalds nicht die Burger ausgingen, dass der Rekord geknackt wurde und dass man am Ende sogar großzügig auf <a href="http://www.restaurant-kritik.de/blog/2007/04/04/update-mcdonalds-sturm-berlin-holt-den-rekord-mit-2581-bestellten-burgern/">die fehlenden 200 EUR verzichtete.</a> Dafür gab es schließlich jede Menge Publicity und freie Werbezeit zur Primetime in Deutschlands liebstem Fernsehzimmer.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Ich finde es problematisch, wie rücksichtslos gerade ProSieben seit einiger Zeit versucht, Werbung als Wissenschaft zu verkaufen. Solange es jedoch Menschen gibt, die sich den Mist ansehen und ggf. auch noch als Podcast auf den MP3-Spieler ziehen, wird wohl auch der nächste Rekordversuch beim &#8220;Sturm auf den 99-Cent-Laden&#8221; erfolgreich Quote und Umsatz bringen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ARD &#8220;studiert&#8221; Podcasts</title>
		<link>http://www.uniwave.de/log/2007/01/25/ard-studiert-podcasts/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jan 2007 15:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[germany]]></category>
		<category><![CDATA[iPod]]></category>
		<category><![CDATA[Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Press]]></category>

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		<description><![CDATA[Podcasts sind eine sinnvolle Ergänzung der traditionellen Radioprogramme. Das ist das Ergebnis der ersten ARD-Podcast-Studie. Im Zeitraum Juli bis September 2006 wurden insgesamt  10.156 Nutzer von Podcastseiten auf den Internetseiten der einzelnen ARD-Landesrundfunkanstalten und von ard.de befragt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Podcasts sind eine sinnvolle Ergänzung der traditionellen Radioprogramme. Das ist das Ergebnis der ersten ARD-Podcast-Studie. Im Zeitraum Juli bis September 2006 wurden insgesamt  10.156 Nutzer von Podcastseiten auf den Internetseiten der einzelnen ARD-Landesrundfunkanstalten und von ard.de befragt. Die Antworten belegen, dass es keine konkurrierende Beziehung zwischen Podcasts und Radioprogrammen gibt. Im Gegenteil: Die Hörfunkprogramme, und hier vor allem die Informations- und Kulturangebote der ARD, bieten Orientierung bei der Auswahl eines Podcasts. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmter Podcast abgerufen wird, ist umso höher, je profilierter das Angebot in dem Radioprogramm ist. Die Podcast-Studie bestätigt damit die Erfahrungen der Hörfunkdirektorinnen und -direktoren in der ARD-Hörfunkkommission (HK) mit der wachsenden Verbreitung und positiven Wahrnehmung der Podcast-Angebote. Der Kommissionsvorsitzende, SR-Hörfunkdirektor Frank Johannsen: &#8220;Podcasting ist eine Chance, mit den hochwertigen Sendungen und Beiträgen der vielfältigen ARD-Radioangebote, also mit unseren Marken, noch mehr Hörer zu erreichen und für uns zu gewinnen. Gleichzeitig sind unsere Podcasts die beste Werbung für die klassischen linear verbreiteten Radioprogramme.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">Besonders deutlich profitieren die Informations- und Kulturprogramme der ARD von der Möglichkeit, Sendungen oder Einzelbeiträge im Podcast zum Abruf bereitzustellen. Die Abrufer dieser Podcasts sind im Allgemeinen jünger als das entsprechende Radiopublikum. Auch sind es insbesondere jüngere Podcast-Nutzer, die über den Podcast erstmals mit einem Informations- und Kulturprogramm in Berührung kommen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%">
Besonders bei den jüngeren Programmteilnehmern ist der Trend zur zeit- und ortsunabhängigen Nutzung der Angebote deutlich. Über grundlegende Erkenntnisse im Blick auf Podcast-Nutzer verfügt die ARD bereits durch die ARD-/ZDF-Online-Studie 2006. Demnach rufen bereits 4% der Deutschen Podcasts ab. Der &#8220;typische&#8221; Podcast-Nutzer ist männlich (63%), unter 40 Jahre alt (80%) und formal höher gebildet (75%). Die neue Podcast-Studie der ARD zeigt nun, dass die Podcast-Nutzer meist auch Intensiv-Nutzer sind. Rund 80% rufen (und hören) das Angebot regelmäßig ab, ein Viertel sogar täglich. Im Schnitt nutzt jeder &#8220;Podcaster&#8221; 8,1 verschiedene Angebote. Diese werden zum überwiegenden Teil auch gehört (und nicht nur &#8220;gesammelt&#8221;). Entscheidend für die Auswahl der Podcasts ist ihr Inhalt. Thema, Aktualität und Unterhaltungswert sind zentrale Kriterien bei der Auswahl. Formale Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit und regelmäßiger Erscheinungstermin sind eher nachrangig. Eine weitere, repräsentative Studie ist derzeit in Arbeit. (Quelle: ARD-Pressestelle)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Schreiben der Anderen</title>
		<link>http://www.uniwave.de/log/2007/01/21/das-schreiben-der-anderen/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Jan 2007 21:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eljoergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[germany]]></category>
		<category><![CDATA[Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Studies]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nie einfach ein Portrait zu kritisieren. Neben der porträtierten Sache oder Person spiegelt es doch immer auch den Künstler, den Verfasser oder Macher wider. Wie ein Gemälde den Blick des Malers auf sein Model zeigt, so finden sich in der literarischen Variante unzählige Meinungen und Bewertungen des oder der Autoren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify; line-height: 150%">Es ist nie einfach ein Portrait zu kritisieren. Neben der porträtierten Sache oder Person spiegelt es doch immer auch den Künstler, den Verfasser oder Macher wider. Wie ein Gemälde den Blick des Malers auf sein Model zeigt, so finden sich in der literarischen Variante unzählige Meinungen und Bewertungen des oder der Autoren. Wird ein Buch, ein Gemälde oder eine Fotographie kritisiert, muss auf die Gefahr, die diese Beurteilungen mit sich bringen können, deutlich hingewiesen werden.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%" class="MsoNormal">Wenn die Grenzen zwischen Autor und Subjekt verschwimmen, wenn neben der Ausdrucksweise des Verfassers auch die behandelte Person ins Zentrum rückt, dann ist der Kritiker gescheitert. Den Inhalt vernachlässigen, um Formales in den Vordergrund zu stellen, funktioniert jedoch nur theoretisch. Um die vorhandene Kritik verstehen zu können, müssen die Hintergründe bekannt sein. Eine gewisse „Grundkenntnis“, ohne die jeder Versuch der Beurteilung zweifellos scheitern muss.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%" class="MsoNormal">Vor diesem Hintergrund erscheint eine Rezension des Marcel-Reick-Ranicki-Porträts von Thomas Anz fast schon blasphemisch. Schließlich handelt es sich bei Reich-Ranicki und Anz um zwei der bekanntesten und erfolgreichsten Literaturkritiker der letzten 40 Jahre, die mit ihren Rezensionen und anderen Veröffentlichungen die deutsche Schreibkultur maßgeblich mit beeinflusst haben dürften. Vielleicht gerade deshalb erscheint eine genauere Betrachtung dieses 288-Seiten-Kunstwerkes so reizvoll.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%" class="MsoNormal">Wo Bilder und Skulpturen dem Betrachter noch Spielraum bezüglich seiner Interpretationen lassen, da ist ein Buch schon sehr viel deutlicher. Handelt es sich bei dem Porträtierten nun noch um eine stark polarisierende Persönlichkeit, dann besteht akute Lebensgefahr. Immer muss sich der „Künstler“ fragen, welche Bedeutung seine Wörter haben können. Schließlich ist ein Porträt schon von Natur aus positiv belegt. Über unbeliebte Personen werden Biographien geschrieben. Über alle anderen Porträts. Dennoch sollte mit Fug und Recht davon ausgegangen werden können, dass, wenn ein Literaturkritiker über einen anderen schreibt, neben höflicher Anerkennung der Leistungen auch kritische Worte nicht fehlen. Wenn Kritik geübt wird, dann setzt dies natürlich eine eigene Meinung des Autors voraus. In dem Moment, wo Anz sich jedoch emanzipiert, wird er angreifbar. Bei einer Person wie Reich-Ranicki ist es abzusehen, dass solch ein Zeitpunkt früher oder später erreicht wird.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%" class="MsoNormal">Chronologisch geht Anz bei der Aufarbeitung Reich-Ranickis Leben vor. Mit der Geburt in Polen, über den Weg nach Deutschland, die Verfolgung als Jude während des Zweiten Weltkrieges, die beginnende Liebe zur Literatur bis hin zur politischen Karriere und seiner Arbeit bei diversen Tageszeitungen. Wo immer der Ansatz einer Interpretation zu erkennen ist, folgt sofort die Relativierung in Form eines Zitates. Oft entwendet aus Reich-Ranickis Autobiographie „Mein Leben“, gerne aber auch aus anderen Publikationen von ihm oder über ihn.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%" class="MsoNormal">Angst vor der eigenen Courage scheint Anz zu lähmen. Freundschaft und Bewunderung gegenüber dem Kollegen verhindern ein tiefergehendes Hinterfragen der manchmal doch fragwürdigen Motive Reich-Ranickis. So wird zu Beginn des Buches sein mildes Urteil über die Deutschen, die sich dem Nazi-Regime nicht widersetzten, thematisiert. Statt Überlegungen anzustellen, woraus diese Meinung resultieren könnte, verweist Anz wiederum auf eine Stelle in Reich-Ranickis Biographie und hält wieder die eigene Meinung zurück. Die Angst, in ein Fettnäpfchen zu treten, scheint schwer auf Anz’ Schultern zulasten. Kritisieren lässt er andere für sich, widmet ihnen als &#8220;Reich-Ranickis Freunde&#8221; ein eigenes Kapitel.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%" class="MsoNormal">Die vielen Bilder, farbig unterlegten Einschübe und Erklärungen sowie eine ausführliche Zeittafel und Auswahlbiographie sollen dem Verständnis dienen und für Abwechslung sorgen. Wie ein Filmtrailer wirkt das Porträt. Die Zusammenfassung der Höhepunkte eines Lebens, wobei die Hintergründe (noch) im Dunkeln bleiben. Angerissen wird oft, auf andere Bücher verwiesen noch häufiger. Vielleicht ist dies gar kein Porträt, sondern eine Kostprobe. Ein Ausblick auf die Autobiographie „Mein Leben“. Ein Buch, das Reich-Ranicki nicht zerreißen kann, wohl nicht zerreißen will. Kein Kinoproduzent würde den Trailer seines eigenen Filmes kritisieren. Vielmehr hätte er sich vorher versichert, dass dieser genau nach seinen Vorstellungen entstanden wäre.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 150%" class="MsoNormal">Wird die &#8211; zurecht &#8211; schillernde Persönlichkeit Reich-Ranickis einmal ausgeblendet, bleibt nicht mehr als ein Gerüst, anhand dessen jeder halbwegs begabte Autor ein Porträt hätte zeichnen können. Anz muss es sich ankreiden lassen, dass er nie über seinen Schatten gesprungen ist, nie die Initiative ergriffen hat, um hinter das Offensichtliche zu sehen. Wer dem Porträtierten so nahe steht, hat die Möglichkeit Einblicke zu erlangen, die über das Bekannte hinausgehen. Hier wäre es interessant gewesen aus einer anderen Perspektive und nicht der Marcel Reich-Ranickis auf diesen Menschen zu blicken, der gerade wegen seiner Geschichte zu den bedeutendsten Personen der Gegenwart zu zählen ist. Dies ist Anz jedoch nicht gelungen.</p>
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