Heute: Datensicherung beim iPhone.
Datensicherung beim iPhone ist eigentlich eine gute Idee. Schließlich wird sichergestellt, dass alle Fotos, SMS, Einstellungen und Spielstände gespeichert und im Falle einer Wiederherstellung der Firmware bzw. im Falle eines Updates nicht verloren gehen.
Wie funktioniert es? Beim Verbinden mit dem PC oder Mac findet eine Synchronisation mit iTunes statt. Dabei wird gleich zu Beginn eine Datensicherung vorgenommen, die – je nach Datenaufkommen – gerne 20 Minuten dauern kann. Manchmal mehr, manchmal weniger.
Im schlimmsten Fall passiert dann aber folgendes: kurz vor Abschluss der Sicherung geht ein Anruf ein. In diesem Fall schaltet das iPhone wieder auf Normalbetrieb und alles Gespeicherte ist für die Katze. Oder den Hund.
Dann bleibt nichts anderes übrig, als noch einmal für mindestens eine halbe Stunde iTunes laufen zu lassen. Schließlich ist es mit der Datensicherung noch nicht getan. Im Anschluss findet noch die tatsächliche Synchronisation von MP3s, Emails, Videos, Programmen etc. statt. Auch dies kann noch einmal einige Zeit in Anspruch nehmen.
Lösungen aus dem Hause Apple gibt es für dieses Problem bisher nicht. Jedoch kann man selbst dafür sorgen, dass zumindest die Datensicherung nicht durch Anrufe unterbrochen wird. Dafür einfach vor dem Verbinden mit iTunes die SIM-Karte entnehmen oder das iPhone auf Flugmodus schalten. In diesem Fall können keine Anrufe eingehen, man ist allerdings für einen bestimmten Zeitraum auch nicht erreichbar.
Eine Alternative: die Datensicherung kann auch abgebrochen werden und sofort zur Synchronisation übergegangen werden. Macht aber auch nicht wirklich glücklich.
Vielleicht ist dieser Beitrag heute Abend schon nicht mehr angemessen. Bis dahin werde ich mich jedoch weiter über Datensicherung auf dem iPhone aufregen.
