30 Aug

Noro-Virus legt Göttingen lahm

Wenn ich meiner Apothekerin, Erzählungen aus meinem Umfeld und meinem Magen glauben kann, dann geht momentan ein fieses kleines Noro-Virus in Göttingen um.

Ob man selbst betroffen ist, lässt sich relativ schnell sagen. Anzeichen sind Gastroenteritis mit plötzlich auftretendem Durchfall und Erbrechen sowie Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen. Die Inkubationszeit liegt zwischen 10 und 50 Stunden und macht sich dann sehr schnell bemerkbar.

So schnell wie es aufgetaucht ist, verschwindet das Virus jedoch auch wieder. Nach ein bis drei Tagen Salzstangen-Diät und Tannacomp sollte es wieder besser gehen.

Was mich persönlich jetzt mal interessieren würde, sind die vielen Hausrezepte, die es gibt.

Salzstangen und viel Wasser stehen natürlich ganz oben auf der Liste. Ich kenne dann noch schwarzen Tee mit Salz und ein bisschen Zucker. Auch Coca Cola wird häufig genannt, macht aber eigentlich keinen Sinn. Auf Kohlensäure sollte man eigentlich erstmal verzichten. Und zuviel Zucker dürfte dem Magen eigentlich auch nicht gut tun.

Dann gibt es noch Brühe – in jeder nur erdenklichen Form (vielen Dank an meinen Lieferanten). Und zerriebene Äpfel.

Wer hat noch mehr Tipps? Wer meint, Äpfel und Cola helfen? Wer glaubt, Salzstangen sind nur eine urbane Legende? Kommentiert drauf los!

Ach ja – und wen es auch erwischt hat: Gute Besserung!


One Comment

  1. 1 31. Aug 2008 at 2:44
    Permalink

    Bitteschön, gern geschehen.

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