Das schreibt die BILD-Zeitung auf ihrer Online-Ausgeburt. Und nein, der Artikel handelt nicht von Studenten, denen dieses Malheur fast täglich passieren muss, sieht man sich ihre Zimmer und Wohnungen mal etwas genauer an. Ich kenne das. Kaum will man mal die Fenster putzen, schon klingelt es Sturm…
Aber zurück zur BILD. Es geht natürlich nicht um Studenten, sondern um die 19-jährige Arzthelferin Irina M. (Name wurde bei Bild nicht geändert sondern komplett ausgeschrieben). Irina hat sich per Internetannonce als Putzhelferin angeboten. Mit folgendem Text:
“Junge Frau, höflich und ehrlich, bietet Ihnen Hilfe beim Einkaufen, Putzen u. ä.”
Doch statt Putzangeboten erhielt sie Sex-Anrufe. Über vierzig Mal klingelte das Telefon und BILD-Reporter Menschen verlangten Nacktputzen und mehr von ihr.
Was die BILD nicht schreibt: die Anfragen kamen allesamt aus den Chefetagen der Berliner Zeitung. Selbst die hauseigene FKK-WG unter Leitung von Chefredakteur Kai Diekmann fragte an. Doch Redaktionsräume putzen und gleichzeitig strippen kam für Irina M. nicht in Frage.
Das merkten wohl auch die Redakteure. Statt Sex beim Putzen gab es nun Sex in einer Überschrift. Eine Win-Win-Situation für BILD und BILD. Da noch ein wenig Platz in der Online-Ausgabe frei war, schickten sie eine Fotografin los, um ein Foto von Irina zu machen und ließen die 19-jährige Reporterin Lena O. einen Text hinterherwerfen.
Das Ergebnis ist beeindruckend.
